Ernährungsempfehlungen für Sportler

Neben dem richtigen Training ist die richtige Ernährung das zweite wichtige Standbein, auf der das Erreichen sportlicher Leistungen und der perfekte Muskelaufbau des Körpers ruht. Kein Sportler kann alleine durch eine perfekte Sport-Diät Bestleistungen erzielen, genauso wie man noch so sehr im Fitness-Studio trainieren kann und nie seinen Traumkörper erzielen wird, wenn man sich schlecht und unausgewogen ernährt.

Die tägliche Nahrungsaufnahme muss sich nach den eigenen, individuellen Zielen, die man in seinem Sport verfolgt, ausrichten. Hat man diese Ziele erst einmal identifiziert, dann sollte man am Besten von einem Fachmann eine Messung des Body Mass Index, der die Fettverteilung im Körper misst, herstellen lassen, und danach gemeinsam einen Ernährungsplan ausarbeiten.

Eine große Rolle für das Erstellen eines Ernährungsplans spielt der Stoffwechseltyp, der mit in Rechnung gestellt werden muss. Beim sogenannten Metabolic Typing unterscheidet man zwischen individuellen Stoffwechseltypen, die sich nach Unterschieden im Energiestoffwechsel der Körperzellen richten, oder sich aus Ungleichgewichten des autonomen Nervensystems ergeben. Je nach Stoffwechseltyp hat jeder Mensch einen unterschiedlichen Bedarf an Proteinen, Kohlenhydraten, Fetten, Vitaminen und Mineralstoffen, um optimal gesund zu bleiben.

Auch die körperliche Belastung beim Training muss sich in einem Ernährungsplan widerspiegeln. Je nach Art des angestrebten Trainings sind die Vorgaben an die Nahrung andere: ein Ausdauer-Athlet braucht im Vergleich zu einem reinen Kraftsportler unterschiedliche Anteile von Kohlenhydraten und Proteinen.

Wichtig für jeden Sportler ist es, das die Grundernährung ausgewogen ist. Bei den meisten Menschen ist das vorgeschlagene Verhältnis etwas über 50 Prozent Kohlenhydrate, um die 20 Prozent Protein und bis zu 30 Prozent Fett. Diese Mischung sollte aus so vielen unterschiedlichen Lebensmittelklassen wie möglich zu sich genommen werden.

Dabei kommen die komplexen Kohlenhydrate hauptsächlich aus der Stärke in pflanzlichen Lebensmitteln wie aus Gemüse, Obst oder verarbeiteten Lebensmitteln wie Brot oder Nudeln. Einfache Kohlenhydrate wie zum Beispiel Zucker aus Marmelade oder Limonaden sollte vor allen Dingen von Sportlern nur in begrenztem Rahmen aufgenommen werden.

Proteine, insbesondere wichtig für den Muskelaufbau, kann man entweder aus tierischen oder aus pflanzlichen Quellen gewinnen; tierisches Eiweiß kommt dabei aus Milchprodukten, Eiern oder Fleisch, während pflanzliches Eiweiß vermehrt in Früchten, Nüssen und Hülsenfrüchten vorkommt.

Fette sind ebenfalls nötig für unseren Körper, um gesund zu bleiben. Auch hier ist die Art und Herkunft des Fettes wichtig, die gesunden, ungesättigten Fettsäuren kommen hauptsächlich aus Lebensmitteln wie Nüssen, Samen und zum Beispiel auch Olivenöl.

Folgt man den generellen Vorgaben einer ausgewogenen Ernährung, oder sogar einem detaillierten Ernährungsplan für eine Sporternährung, dann ist eine der Grundvoraussetzungen zur Steigerung der sportlichen Leistung erfüllt.

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